Der
Swiss Call Center Report 2007 ist die umfassendste Bestandesaufnahme
des Schweizer Call-Center-Marktes. Er spiegelt die Struktur und
Entwicklung des Marktes wider und zeigt Trends im Telemarketing auf.
Das günstige wirtschaftliche Umfeld beeinflusst die Branche positiv –
die Kommunikation mit Konsumenten wird intensiviert. Gleichzeitig
zwingt die Globalisierung die Unternehmen kostenbewusst, flexibel und
schnell zu agieren. Professionelles Outsourcing gewinnt dadurch weiter
an Attraktivität Im Rahmen der von
ProfilePublishing GmbH publizierten Studie wurden im Januar 2007 rund
800 Call-Center-Verantwortliche in der ganzen Schweiz befragt. Der
Markt wuchs in den letzten Jahren um 4,8% pa. und generiert heute ein
jährliches Volumen von ca. CHF 1,7 – 2 Mia. Drei Viertel Inbound, ein Viertel Outbound Der
Report zeigt die mengenmässige Verteilung der vier von der ETH Zürich
im Oktober 2002 typologisierten Call-Center-Typen: 65% sind klassische
Kundendienst-Call-Center, 27% bieten Auskunfts- und
Weitervermittlungsdienste an und 38% konzentrieren sich auf
Auftragsmanagement. 28% der Call Center betreiben aktives Telemarketing
– im Jahre 2003 waren dies gerade mal 4%. Diese Entwicklung wird unter
anderem durch die Liberalisierungsschritte im Telekommunikations-,
Strom- und Finanzmarkt begünstigt. Zudem entdecken diverse
Newcomer-Märkte die Multichannel-Konzepte und beginnen, ihre Kunden
gezielter und persönlicher zu betreuen. Outsourcing wächst weiterhin stark Jährlich
wächst der Schweizer Call-Center-Markt rund 3%. Damit liegt die Schweiz
leicht unter dem durchschnittlichen Wachstum in Europa. Parallel dazu
zeichnet sich weiterhin ein starker Trend zum Outsourcing ab: In den
letzten 3 Jahren wuchs dieser Zweig jährlich um 15%, in den nächsten 3
Jahren rechnen die Spezialisten mit 8 bis 10% Wachstum pa. Ausgelagert
werden heute rund 12% des Gesamtmarktes. Jeder 125ste arbeitet in Call Center Mittlerweile
arbeiten hierzulande rund 28'000 Menschen in Call Centern, was 0,8% der
arbeitenden Bevölkerung entspricht. In den «alten» EU-Ländern liegt
dieser Wert bei 1,2%, in England, Irland und Schottland bei 3%. Durch
Automatisierungsbemühungen im Bereich Voice und Online werden die
Gespräche beratungsintensiver und die Arbeit für die Agenten
hochwertiger. Dadurch steigen auch die Anforderungen an die
Mitarbeitenden weiter an. Hohe Investitionsbereitschaft Die
Branche glaubt an die Zukunft! 60% der Unternehmen investieren in ihre
Call Center, und zwar jährlich ca. CHF 70 – 90 Mio. Neben der
Implementierung neuer Prozesse mit neusten Technologien sind vor allem
die Spezialisierung und Kompetenzsteigerung zentrale Themen. Schweiz attraktiver Standort für Call Center Parallel
zur Call-Center-Studie veröffentlichte das BERI-Institut jüngst die
«Weltrangliste der Arbeitsproduktivität». Danach liegt die Schweiz nach
Singapur, den USA und Taiwan an vierter Stelle. Bewertet wurden unter
anderem die Lohnkosten im Verhältnis zur Produktivität und zum
Ausbildungsniveau der Arbeitskräfte. Diese gute Platzierung zeigt, dass
die Schweiz trotz hoher Kostenstruktur auch für international tätige
Call Center ein attraktiver Standort ist. Mehr Infos unter www.beri.com. Ziehen
Sie in Betracht, Ihr Telemarketing oder Teile davon in naher Zukunft
auszulagern? Wir bieten Ihnen interessante Möglichkeiten im In-, Out-
und Partsourcing. Einfach anrufen unter 044 925 36 36.
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